Mo 12.10.
19:00
Regie
Muscha
BRD / 1984
87 Min.
/ DCP
/ OF
Originalsprache
Deutsch
Kino
Arsenal
zu den Ticketszu dem KalenderAnschließend Diskussion mit den transmediale-Kuratorinnen Barbara Cueto und Antonina Stebur, Moderation Stefanie Schulte Strathaus (in englischer Sprache)
In unserer Reihe zur Diskussion der gesellschaftlichen Bedeutung freier kultureller Räume ist im Oktober die transmediale, Festival für Medienkunst und digitale Kultur, zu Gast. 1988 wurde sie von Micky Kwella und der unabhängigen Videoproduktionsgruppe MedienOperative als VideoFilmFest gegründet, um im Rahmen des Berlinale Forums eine Plattform für elektronische Medienproduktionen zu schaffen. Heute ist transmediale eine der weltweit bedeutendsten Veranstaltungen für Kunst und digitale Kultur. Über vier Jahrzehnte baute sie ein Netzwerk von Künstler*innen, Forscher*innen und Praktiker*innen auf, die an den Rändern der dominanten Technologiekultur arbeiten und Formen des Austauschs, der Wissensproduktion und der kollektiven Vorstellungskraft aufrechterhalten.
Im silent green entstand zwischen der transmediale und dem Arsenal eine neue Nachbarschaft. Die 40. Ausgabe, die im Januar eröffnet wird, blickt auf die transmediale als Gegen-Infrastruktur, verstanden als generative Praxis des Aufbaus und des Sich-Auseinandersetzens mit den technologischen Bedingungen unserer Gegenwart.
DECODER: Soundbastler F.M. schnappt sich einen seiner Kassettenrecorder und nimmt auf, was sich zwischen Muzak und Fast Food in den Imbissen der Hamburger-Stadt abspielt. Mit einem DECODER dreht er die seichte Musik auf den Rücken. Kaum zirkulieren diese erschütternden Sounds in der Stadt, bricht das Chaos aus. Ein Soundbastler sucht nach einer akustischen Waffe. (Stefanie Schulte Strathaus)
Gefördert durch:

